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Als Pokémon-Sammler willst du natürlich, dass deine Karten im bestmöglichen Zustand bleiben. Aber woher weißt du, ob sie wirklich in Topzustand sind und was sie tatsächlich wert sind? Genau dafür gibt es das Grading. In diesem Artikel erklären wir dir, was Grading ist, warum es wichtig ist und wie du deine Karten graden lassen kannst.

Was ist Grading?

Grading ist der Vorgang, bei dem ein professionelles Unternehmen den Zustand deiner Pokémon-Karten beurteilt und ihnen eine Note gibt. Diese Note von 1 bis 10 sagt aus, wie gut deine Karte aussieht, und hilft dabei, ihren Wert zu bestimmen. Je höher die Note, desto mehr ist deine Karte wert.

Beim Grading werden Zentrierung, Ecken, Kanten, Oberfläche und Hologramm betrachtet. Ziel ist es festzustellen, ob eine Karte einwandfrei ist oder ob sie kleine (oder große) Mängel hat.

Warum du deine Pokémon-Karten graden lassen solltest

Es gibt mehrere Gründe, warum Grading eine kluge Entscheidung ist:

  • Wertsteigerung: Eine gut gegradete Karte kann deutlich mehr wert sein als eine ungegradete. Gerade seltene Karten wie Charizard oder die Eeveelutions können durch Grading Tausende Euro wert werden.
  • Schutz: Gegradete Karten stecken in einem Hartschalen-Case, das sie vor Beschädigung, Staub und anderen Umwelteinflüssen schützt. So bleibt deine Karte in Topzustand.
  • Vertrauen: Wenn du die Karte verkaufen willst, sehen Käufer durch das Grading sofort, dass der Zustand professionell beurteilt wurde.
  • Sammlerwert: Grading wertet deine Sammlung auf. Auf eine PSA 10 kannst du stolz sein, und sie gibt deiner Sammlung extra Ausstrahlung.

Wie läuft das Grading ab?

Der Ablauf ist recht einfach, kann aber eine Weile dauern. Das sind die Schritte:

  1. Einreichen: Du wählst ein Grading-Unternehmen (dazu gleich mehr) und schickst deine Karten ein. Es gibt mehrere Optionen: Standard-Grading (dauert länger) oder Express-Grading (schneller, aber teurer).
  2. Beurteilung: Die Karten werden nach mehreren Kriterien beurteilt: Zentrierung, Ecken, Kanten, Oberfläche und Hologramm. Jeder dieser Punkte beeinflusst die Endnote.
  3. Der Grade: Nach der Beurteilung bekommst du eine Note von 1 bis 10. Je näher an der 10, desto besser die Karte.
  4. Schutz: Gegradete Karten kommen in ein Hartschalen-Case, damit sie gut geschützt sind.

Die bekanntesten Grading-Unternehmen

Es gibt mehrere Grading-Unternehmen, die bekanntesten sind:

  • PSA (Professional Sports Authenticator): das bekannteste Grading-Unternehmen der Welt, berühmt für Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Wer eine Karte von PSA graden lässt, bekommt die beste Qualität.
  • Beckett Grading Services (BGS): Beckett ist ein weiteres renommiertes Unternehmen und graded sowohl Sportkarten als auch Pokémon-Karten. BGS ist für sein strenges Grading bekannt.
  • CGC (Certified Guaranty Company): CGC ist bei Pokémon-Karten relativ neu, gewinnt aber durch detaillierte Beurteilungen und einen professionellen Ansatz schnell an Beliebtheit.

Was kostet Grading?

Die Kosten hängen vom Unternehmen und vom gewählten Service ab. In den Niederlanden zahlst du meist zwischen 10 € und 50 € pro Karte, je nach Wert der Karte und Geschwindigkeit des Services. Express-Grading kostet in der Regel mehr, geht dafür schneller.

Warum überhaupt graden?

Grading hat also mehrere Vorteile. Es steigert nicht nur den Wert deiner Karten, es sorgt auch dafür, dass sie gut erhalten bleiben und einen verlässlich beurteilten Zustand haben. Wenn du ernsthaft Pokémon sammelst, ist Grading eine sinnvolle Investition. Du bekommst mehr Wert zurück und kannst die Karten leichter verkaufen oder tauschen.

Wenn du deine Sammlung also ernst nimmst, ist Grading ein logischer Schritt. Es steigert den Wert und sorgt dafür, dass deine Karten auch in Zukunft gut geschützt bleiben.